Privatdarlehen

PrivatdarlehenIm Laufe des Lebens kommt jeder Mensch früher oder später mal in eine Situation, in der die aktuell verfügbaren finanziellen Mittel nicht ausreichen. Das kann im ganz großen Rahmen passieren, bspw. wenn ein Haus gekauft wird. Auch im kleineren Rahmen ist dies nicht außergewöhnlich, bspw. beim Autokauf, der Anschaffung einer neuen Küche oder bei der Einrichtung einer Wohnung. All dies sind Anschaffungen, die mehr oder weniger geplant werden und somit gesteuert werden können.

Darüber hinaus gibt es jedoch auch immer mal Situationen, in denen vielleicht etwas unvorhersehbares passiert. Das Auto geht kaputt? Der Geschirrspüler gibt den Geist auf? Die Waschmaschine ist defekt? Es ist Januar und die Raten für verschiedene Versicherungen und Steuern werden abgebucht? Es ist noch soviel Monat am Ende des Geldes über? All dies sind Situationen, in denen ein Privatdarlehen unkompliziert Abhilfe verspricht. Wer einen finanziell gut gestellten Darlehensgeber im eigenen Umfeld hat, kann die missliche Lage so beenden. Wir erklären in diesem Beitrag worauf es zu achten gilt.


Privatdarlehen von Bekannten

Die wohl einfachste Möglichkeit eine der oben beschriebenen Situationen aufzulösen, ist ein Privatdarlehen von einem Verwandten oder einem Bekannten. Sicher ist auch hier die Bitte um Hilfe nicht unbedingt einfach, vielleicht sogar noch schwieriger als bei Außenstehenden. Gleichzeitig ist es aber auch nicht mit weiteren Schwierigkeiten wie einer Schufa-Abfrage verbunden. Gerade wenn ein Vertrauensverhältnis existiert ist es zudem deutlich einfacher, wenn mal eine Rate erst einige Tage später gezahlt werden kann. Oder ist vielleicht in einem Monat nur die Hälfte machbar? All solche Details lassen sich mit Bekannten einfacher absprechen.

Darlehen von unbekannten Dritten?

Es gibt zudem auch die Möglichkeit von unbekannten Dritten ein Privatdarlehen in Anspruch zu nehmen. Wenn im familiären Umfeld oder im Bekanntenkreis keine finanzstarke Hilfe verfügbar ist, besteht ein Ausweg in solchen Darlehensgebern. Ein Nachteil ist allerdings meist, dass natürlich eine Win-Win Situation gewünscht wird. Somit wird das Darlehen nur in Verbindung mit entsprechenden Zinsen vergeben. Wenn Sicherheiten und eine passende Bonität fehlen, was meist der Grund ist aus dem Banken und andere Institute die Hilfe bereits abgelehnt haben, ist wegen dem Risiko der Zinssatz nicht unbedingt der günstigste.

Privatdarlehen mit Vertrag besiegeln

Welcher Weg auch gewählt wird ist am Ende egal. Wir empfehlen dringend jedes Privatdarlehen mit einem entsprechenden Vertrag zu dokumentieren. Darein werden alle Vereinbarungen getroffen und formal niedergeschrieben. Durch die Unterschrift bestätigen beide Parteien ihr Einverständnis mit den getroffenen Regelungen.

Zum einen werden natürlich sowohl Darlehensgeber als auch Darlehensnehmer inkl. Name und Anschrift benannt. Auch der Darlehensbetrag wird natürlich festgehalten. Um Missverständnissen vorzubeugen, sollte auch das Datum der vereinbarten Auszahlung genau festgehalten werden. Genauso wird im besten fall dokumentiert, wohin das Geld auszuzahlen ist.

Im Gegenzug zur Verfügungsstellung muss dann dokumentiert werden, wie die Tilgung gestaltet wird. Wie hoch ist der monatliche Betrag zur Tilgung? Ab wann erfolgt die Rückzahlung? Wie hoch ist die Abschlussrate? All dies sind wichtige Fragen. Gleiches gilt für den Zinssatz. Der sollte zwingend festgehalten werden, selbst wenn man sich auf ein zinsfreies Privatdarlehen einigt. So wird möglichen Problemen rund um eine spätere Interpretation gleich der Nährboden genommen.

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